Dein Master Studium neigt sich dem Ende zu und das Referendariat steht kurz bevor? Als angehende Lehrkraft stehst du vor einer aufregenden Zeit voller Herausforderungen und Chancen. Ein wichtiger Aspekt, den du in dieser Phase nicht außer Acht lassen solltest, ist deine Krankenversicherung. In diesem Artikel erklären wir dir, warum die private Krankenversicherung (PKV) für dich als Beamter im Referendariat von Bedeutung ist und worauf du achten solltest.
Beamte und Beihilfe
Als Lehrer im Referendariat bist du in der Regel Beamter auf Widerruf. Das bedeutet, dass du Anspruch auf Beihilfe hast. Die Beihilfe ist eine staatliche finanzielle Unterstützung, die dir hilft, einen Teil deiner Gesundheitskosten zu decken. Sie wird in der Regel für verschiedene medizinische Behandlungen, Krankenhausaufenthalte und Arzneimittel gewährt.
Die Beihilfe deckt jedoch nicht alle Kosten. Hier kommt die private Krankenversicherung ins Spiel. Als Beihilfeberechtigter kannst du einen PKV-Tarif wählen, der speziell für deine Bedürfnisse und die Beihilfeleistungen ausgelegt ist.
Warum eine private Krankenversicherung?
1. Ergänzung zur Beihilfe
Die Beihilfe übernimmt in der Regel einen bestimmten Prozentsatz deiner Gesundheitskosten (häufig zwischen 50 % und 80 %), abhängig von der jeweiligen Behandlung und deinem Bundesland. Die restlichen Kosten musst du selbst tragen. Eine private Krankenversicherung kann dir helfen, diese Restkosten abzudecken. So bist du umfassend abgesichert und musst dir keine Sorgen um hohe Rechnungen machen.
2. Individuelle Tarife
Die PKV bietet dir die Möglichkeit, einen Tarif auszuwählen, der genau auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Du kannst entscheiden, welche Leistungen für dich wichtig sind, sei es Zahnersatz, Heilpraktiker oder spezielle Therapien. Das gibt dir die Freiheit, die Versicherung zu wählen, die am besten zu deiner persönlichen Situation passt.
3. Bessere Leistungen und schnellere Termine
Ein weiterer Vorteil der PKV ist, dass sie oft umfangreichere Leistungen bietet als die gesetzliche Krankenversicherung. Viele Versicherte berichten von schnelleren Terminen bei Fachärzten und einem besseren Service. Wenn du während deines Referendariats gesundheitliche Unterstützung benötigst, kann das einen großen Unterschied machen.
Worauf du achten solltest:
1. Vergleich der Tarife
Bevor du dich für einen PKV-Tarif entscheidest, solltest du die verschiedenen Angebote vergleichen. Achte darauf, welche Leistungen im jeweiligen Tarif enthalten sind und welche Kosten du selbst tragen musst. Es ist sinnvoll, sich Zeit zu nehmen und verschiedene Optionen zu prüfen.
2. Beratung in Anspruch nehmen
Wenn du dir unsicher bist, welcher Tarif für dich der beste ist, scheue dich nicht, einen unabhängigen Versicherungsmakler zu Rate zu ziehen. Ein guter Makler kann dir helfen, die für dich passenden Tarife zu finden und alle Fragen zu klären. Er kann auch die unterschiedlichen Angebote für dich vergleichen, sodass du die beste Entscheidung treffen kannst.
3. Gesundheitsfragen
Achte darauf, dass du alle Gesundheitsfragen bei der Antragstellung wahrheitsgemäß beantwortest. Falsche Angaben können dazu führen, dass deine Versicherung im Krankheitsfall nicht zahlt. Ein guter Berater bietet dir hierbei seine Unterstützung an.
Fazit
Der Einstieg ins Referendariat ist eine spannende Zeit, die viele Veränderungen mit sich bringt – darunter auch die Wahl der richtigen Krankenversicherung. Als Beamter hast du Anspruch auf Beihilfe, die du durch eine private Krankenversicherung sinnvoll ergänzen kannst. Achte darauf, die verschiedenen Tarife zu vergleichen und einen Experten zurate zu ziehen.
